über:morgen - China süß-sauer

über:morgen - China süß-sauer

Mit dem Tod Maos und dem Beschluss des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei über 'Reform und Öffnung' im Jahr 1978 endete das 'Jahrhundert der Revolutionen' in China. Seitdem ist das Land bei seiner Aufholjagd zur Wirtschaftsmacht schneller vorangekommen als jedes andere Land zuvor. 2011 verkündete der Präsident der Volksrepublik, Hu Jintao, der Wiederaufstieg Chinas sei so weit gediehen, dass seine Vollendung vor Augen stehe. Mit Chinas Aufstieg steigt auch sein Einfluss in den Entwicklungsländern. China hat laut 'Financial Times' in den letzten drei Jahren mehr Geld in die Entwicklungshilfe investiert als die Weltbank. Die zweiteilige Dokumentation 'über:morgen - China süß-sauer' zeigt den wirtschaftlichen Einfluss Chinas auf Afrika, Amerika und Brasilien. Im ersten Teil geht es um Afrika. China investiert in die durch Bürgerkriege zerstörte Infrastruktur. Mit chinesischem Geld werden Straßen, Eisenbahnlinien und Häfen gebaut. Die neue Infrastruktur soll aber auch Transportrouten für Chinas Export von Rohstoffen schaffen. Mehr als eine Million Chinesen vor Ort verändern außerdem die gesellschaftlichen Strukturen. Den zweiten Teil von 'über:morgen - China süß-sauer' zeigt 3sat am Samstag, 12. Mai, 18.00 Uhr. Darin geht es um Chinas Wirtschaftsengagement in Brasilien und in den USA.

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