Über den Tod hinaus

Über den Tod hinaus

Vollkommen unvermittelt begeht die Krankenschwester Christa Wagner Selbstmord. Ihre Familie kann sich diese Tat der so lebensfrohen Christa nicht erklären. Erst durch Christas Tod erfährt ihre jüngere Schwester Elke von deren Kauf einer baufälligen und unvermietbaren Eigentumswohnung, die sie zunächst in die Verzweifelung, dann in den Ruin getrieben hat. Elke macht sich schwere Vorwürfe, dass sie nicht rechtzeitig bemerkt hat, dass Christa so schwerwiegende Probleme hatte, und schwört, alles daran zu setzen, das Unrecht, welches ihrer Schwester widerfahren ist, aufzuklären. Nach und nach gelingt es ihr, die Spur bis zur Immobilienfirma von Karl Pagenburg zurückzuverfolgen. Obwohl der Betrug offensichtlich ist, kann man der Firma nicht den vorsätzlichen Verkauf von Schrottwohnungen nachweisen - dafür müsste man beweisen können, dass es sich dabei nicht um einen Einzelfall handelt, sondern dass ein gemeinsam betriebenes System mit der Kreditbank hinter der Abzocke steckt. Laut Christas Anwalt Henner Novak ist dies ein aussichtsloses Unterfangen, da die Betroffenen sich für ihre Naivität schämen und meistens stumm den Kredit abbezahlen. Elke und ihr Mann Harald, die auf Grund einer Bürgschaft durch Elkes Mutter nun auf Christas enormen Schulden sitzen, laufen Gefahr, ihr eigenes Haus zu verlieren, wenn sie die Raten nicht abbezahlen können. Um aus erster Hand Informationen sammeln zu können und um zu verstehen, wie das System der Betrüger im Detail funktioniert, nimmt Elke einen Ausbildungsplatz in der Firma von Karl Pagenburg an, in der Hoffnung, doch noch ausreichende Grundlagen für eine Klage zu finden. Schon bald gelingt es ihr, durch ihre außerordentlich gute Leistung Pagenburgs Interesse zu wecken. Sie wird von ihm in die illegalen Geschäfte der Firma eingeweiht und gewinnt sein volles Vertrauen.

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