Trautes Heim

Trautes Heim

Norbert und Traute heiraten und suchen nun ein Heim. Er ist Buchhalter und legt nicht viel Wert auf Dinge, die für manchen anderen erstrebenswert sind; Hauptsache, man kann gut leben und die Feste feiern, wie sie fallen. Sie ist Stenotypistin und von zu Hause nur Sauberkeit und Korrektheit gewohnt.

Eine eigene Wohnung ist aus finanziellen Gründen vorerst nicht drin. Entweder ist die Miete zu hoch oder der Baukostenzuschuss. So beschließt das junge Paar, erst einmal bei Trautes Eltern zu wohnen. Norbert, der in ganz anderen Verhältnissen aufgewachsen ist, nimmt aber nach zehn Monaten Reißaus. Um ihren Mann zu halten, beschließt Traute, mit ihm bei seinen Eltern zu wohnen. Aber auch das geht nicht gut.

Das junge Ehepaar steht kurz vor der Scheidung, die keiner der beiden Partner wirklich will. In einem möblierten Zimmer, das Traute sich gemietet hat, offenbart sie ihrem Mann, den Eltern und den Schwiegereltern, dass sie ein Kind erwartet.

Nun müssten doch alle helfend einspringen, damit endlich das Wohnungsproblem gelöst wird. Aber der Egoismus verbaut jeden Weg. Retter in der Not ist der alte Rentner Schneider, mit dem Norbert einmal in der Woche Schach gespielt hat. Um wieder ein bisschen Leben um sich zu haben, vermacht er dem jungen Ehepaar sein Haus: Norbert und Traute bekommen ihr "trautes Heim".

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