Traumziel Oregon Trail

Traumziel Oregon Trail

Oregon war einst der Traum der amerikanischen Pioniere, das fruchtbare, grüne Paradies am Ende des 2000 Meilen langen "Oregon Trail". Innerhalb von 25 Jahren zogen ab 1843 rund 300.000 Siedler vom Mississippi-Tal aus durch die Prärien und über die Rocky Mountains, um im gelobten Land am Pazifik zu siedeln. Ein Planwagen-Treck von vier bis sechs Monaten. Trapper und Goldsucher bereiteten den Weg, die Siedler selbst waren Farmer, die samt ihren Familien mit Planwagen westwärts zogen - meist zu Fuß an der Seite ihrer Ochsen - und Maultiergespanne. Es war die größte Völkerwanderung Amerikas.

Der gewaltige Silberbogen des Gateway Arch, das Symbol der Westwärtswanderung am Ufer des Mississippi River, markiert den Startpunkt der Reise in St. Louis. Von hier folgt das Kamerateam den Spuren des Trails westwärts durch die unendlich scheinenden Prärien von Kansas und Nebraska. Wir entdecken alte Forts der US-Kavallerie, passieren Wahrzeichen wie Chimney Rock, lesen die Namen der Pioniere im Fels des Independence Rock und staunen über die weiten Westernlandschaften entlang des Trail in Wyoming und Idaho. Stimmungsvolles Highlight ist ein Camp, in dem passionierte Wildwest-Darsteller eine Woche lang das Leben anno 1840 nachstellen - inklusive Trappermarkt und Countrysongs am Lagerfeuer.

Der Film erzählt die epische Geschichte des Oregon Trail, zeigt aber auch die moderne Welt. Wir treffen deutsche Weinbauern in Missouri, Rodeo-Cowboys in Wyoming und eine stolze indianische Bison-Züchterin. In Oregon stoßen wir auf einen Weltklasse-Kitesurfer und auf die Nachkommen deutscher Trail-Pioniere, die noch die Blasinstrumente der preußischen Kapelle von damals als Familienerbe bewahren. Die Stadt Portland illustriert mit ihrem bunten Farmers Market die bis heute überreiche Fruchtbarkeit Oregons und zugleich den verblüffenden Öko-Anspruch der "grünsten Metropole Amerikas".

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