The Point of No Return

The Point of No Return

Die Kamera folgt den Kletterern aus dem Film 'Am Limit' in bisher nie gefilmte Höhen und begleitet sie bei dem Versuch, den Rekord im Speedklettern an der 'Nose', der 1.000 Meter hohen Granitwand des 'El Capitan' im Yosemite Nationalpark (Kalifornien/USA) zu brechen. Dieser liegt bei zwei Stunden 48 Minuten und wurde von Hans Florine und Yuji Hirayama 2002 aufgestellt. Im Juni 2006 filmte das Team wieder im Yosemite Valley, wo die 'Huber-Buam' (auf Deutsch: die Jungs mit dem Familiennamen Huber) ihr Ziel, den Speed-Kletter-Rekord in der 1.000 Meter senkrechten Granitwüste der Nose zu brechen, in die Tat umsetzen wollten. Ein Film wie 'Am Limit' stellt besondere Herausforderungen an alle Beteiligte. Deshalb brauchte der Regisseur und Oscarpreisgewinner nicht nur visuelle Visionäre, sondern auch Extrembergsteiger in seinem Team. Sein Anspruch an die Kameraleute war bereits vor dem ersten Drehtag klar: 'Ihr müsst wenigstens im Schwierigkeitsgrad Neun klettern können und in der senkrechten Welt des El Capitan absolut zu Hause sein.' Die vier Kameraleute mussten an manchen Drehtagen zwischen acht und zwölf Stunden am Felsen verbringen, der Sonne und den gefährlichen Windböen ausgesetzt, die sich im gigantischen Talwindsystem des Yosemite Valley bilden. Gefragt waren Kameraleute, die auch unter diesen Bedingungen Höchstleistungen vollbringen können, die mit ihrem Equipment in solche Positionen klettern und sich selbst mit 600 Metern Luft unter sich noch wohl fühlen, die frei im Seil hängend nach den besten Kameraperspektiven suchen. 'Die Leistung der Kamera- und Tonleute ist nicht weniger hoch einzuschätzen als die Leistung der beiden Brüder, die sie gefilmt haben', so Pepe Danquart. Und er fügt hinzu: 'Die Realisation des Films war manchmal auf einer ähnlich kritischen Kante wie das Klettern selbst.' 'Ich habe die ganze Wand durchinszeniert', erzählt Pepe Danquart.

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