The Final Cut - Dein Tod ist erst der Anfang

The Final Cut - Dein Tod ist erst der Anfang

Vergessen Sie Todesanzeigen, vergessen Sie die langweiligen Nachrufe und Reden, die auf Beerdigungen geschwungen werden, vergessen Sie Clipfish! Mit Zoë-Tech werden Sie zum Regisseur ihres eigenen Lebens, und wenn Sie einst das Zeitliche segnen, übernimmt ein versierter Cutter die Aufgabe, aus dem Haufen Rohmaterial, das ein Leben so liefert, einen hübschen Film zu machen, der selbstverständlich nur Ihre besten Seiten zeigt... Diese irre Idee, die angesichts auch der privaten Bilderfluten im Internet des 21. Jahrhunderts gar nicht so weit hergeholt erscheint, hat Regisseur Omar Naïm mit Robin Williams zu einem packenden Spielfilm verarbeitet, der 2004 im Wettbewerb der Berlinale uraufgeführt wurde. Alan Hackman (Robin Williams) ist Cutter. Er schneidet aus dem Material, das eine implantierte Kamera der Firma Zoë-Tech während eines menschlichen Lebens aufgezeichnet hat, einen filmischen Nachruf für Beerdigungsfeiern, die 'Rememory-Rolle'. Er gilt als einer der Besten, weil ihn die Wahrheit nicht zu interessieren scheint. So spielt Mr. Hackman mit den optischen Überresten, er ist Gott am Mischpult - Schweinereien werden entfernt. Doch dann erhält er den Auftrag, die 'Rememory-Rolle' eines hohen Zoë-Tech-Beamten zusammenzuschneiden. Dabei ergeben sich Hindernisse, die nicht technischer Natur sind, sondern die Gestalt von Fortschrittsgegnern und militanten Anti-Implantat-Gruppen haben. Sie wollen die Erinnerungen des Firmengründers an sich bringen. Und Alan wird klar, dass es hier nicht einer Ehefrau darum geht, das Leben ihres Mannes zu bereinigen. Zum ersten Mal will Hackman, der selbst ein Bild entdeckt hat, das ihn seit Jahren verfolgt, nun die Wahrheit wissen, die Wahrheit hinter den Bildern.

Bewertung

0,0   0 Stimmen