Terra X: Expedition ins ewige Eis

Terra X: Expedition ins ewige Eis

In drei spannenden Folgen begibt sich der charismatische Schauspieler Robert Atzorn auf die Spuren von Forschern, deren Entdeckungen die Welt bewegten. Männer, die ihrer Zeit oft weit voraus waren und deren Werk zum Teil erst heute vollständig gewürdigt wird. Im Zeitalter der Globalisierung, in der fast jeder Winkel der Welt von Touristen bereist werden kann, ist kaum noch vorstellbar, dass es im 19., ja selbst Anfang des 20. Jahrhunderts noch weiße Flecken auf der Landkarte gab. Ziele, die heute nur wenige Flugstunden entfernt sind, konnten damals nur nach wochen-, oder monatelangen Reisen erreicht werden. Mutige Männer wie Alfred Wegener, Johann-Ludwig Burckhardt oder Georg Forster widmeten ihr Leben der Entdeckung von Orten und Landschaften, denen noch heute der Reiz des Magischen anhaftet: die zauberhafte Inselwelt der Südsee, das kalte Herz der Arktis oder die geheimnisvollen Tempel Ägyptens. Sie verfolgten ihr Ziel ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit. Keine Gefahr war ihnen zu groß, kein Weg zu weit, und der Tod war ihr ständiger Begleiter. Als Alfred Wegener im Frühjahr 1930 zu seiner dritten Grönlandexpedition auf-bricht, hofft er, dass sie die Krönung seiner Karriere wird. Wenige Jahre zuvor hat er bereits mit seiner Theorie der Kontinentalverschiebung Furore gemacht, jetzt will er die Klimaforschung revolutionieren. Ein Jahr lang werden er und seine Mitarbeiter Messdaten aus der Höhe der Atmosphäre und der Tiefe des Inland-eises zusammentragen. Es ist die erste Langzeitstudie überhaupt und damit der Beginn der modernen Klimaforschung. Ein Teil der Wissenschaftler wird nicht nur weit ins Landesinnere vordringen, sondern mitten auf dem Eispanzer eine Station errichten, die den bezeichnenden Namen 'Eismitte' trägt. Zwischen ihr und dem Basislager an der Westküste liegen 400 Kilometer unwirtliche Eiswüste. Mit Hilfe von extra konstruierten Motorschlitten hoffen die Wissenschaftler in kürzester Zeit sowohl das Baumaterial für die Station als auch die Vorräte für die Überwinterung nach Eismitte schaffen zu können.

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