Tatort: Der Kormorankrieg

Tatort: Der Kormorankrieg

Conrad Ketteler sollte gerade sein Amt als Umweltreferent des neuen Landtagsabgeordneten Günter Balried antreten. Doch der Biologe und Naturschützer Ketteler wird tot aus dem Bodensee geborgen. Ketteler stand im Mittelpunkt eines Streits zwischen den Naturschützern und einer Gruppe von Berufsfischern, die die geschützten, aber fischräubernden Kormorane bekämpfen. Klara Blum und Perlmann stellen bei ihren Ermittlungen fest, dass Ketteler heimlich Beweise für illegale Aktivitäten der Fischer gesammelt hatte. Entweder wurde er ermordet, weil er den Fischern mit seiner Prinzipientreue im Wege stand, oder aber, weil er in seinem Privatleben allzu wenig Prinzipien hatte. Eine Zeugin sagt aus, den Fischer Gasser am Tatabend in Kettelers Haus gesehen zu haben. Gasser streitet das vehement ab. Klara ist überzeugt, dass Gasser lügt, kann es ihm aber nicht beweisen. Fraglich ist auch, ob er lügt, weil er Ketteler ermordete oder eher, um Günther Balried zu schützen. Obwohl Balried der Protagonist einer Umweltpartei ist, scheint ihn insgeheim mehr mit Gasser zu verbinden, als er zugeben will. Klara beginnt, sich mit Balrieds Vergangenheit zu beschäftigen. Da stellt sich heraus, dass Conrad Ketteler gar nicht im See umkam, sondern im Gewässer der Fischbrutstätte.

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