Tante Frieda - Neue Lausbubengeschichten

Tante Frieda - Neue Lausbubengeschichten

Ludwig (Hansi Kraus) ist inzwischen 13 Jahre alt und noch immer für jeden Schabernack zu haben. Im Internat schneidet er seinem strengen Lehrer, Hauptmann a. D. Semmelmaier (Carl Wery), während dessen Mittagsschläfchens den Bart ab. Der erzürnte Pädagoge schickt den verzogenen Flegel daraufhin zurück in das geliebte bayerische Heimatdorf. Die leidgeprüfte Mutter (Käthe Braun) überredet den Rektor, ihren Besserung gelobenden Jungen wieder auf der Lateinschule aufzunehmen. Alles scheint sich zum Guten zu wenden, doch die bevorstehende Vermählung seiner Schwester Ännchen (Renate Kasche) mit dem Berliner Bierbrauer Karl Schultheiss (Michael Hinz) stellt Ludwig vor neue Herausforderungen. Beim Kirchgang schüttet er Tinte ins Weihwasserbecken und schmuggelt anschließend dem jungen Hochzeitspaar einen Igel ins Brautbett. Dem liebestollen preußischen Rittmeister Stülphagel (Hans Quest) erteilt er einen ganz besonderen Denkzettel. Da Ludwig inzwischen selbst zarte Regungen empfindet, schreibt er seiner Angebeteten einen glühenden Liebesbrief - doch der fällt dummerweise in die Hände des lust- und leibfeindlichen Religionslehrers Falkenberg, genannt Pfarrer Kindlein (Rudolf Rhomberg). Man sperrt den vermeintlich Frühreifen in den Karzer, Inspektor Dirnhirn (Gunther Philipp) soll ihn gar in eine Besserungsanstalt überführen. Ausgerechnet die garstige Tante Frieda (Elisabeth Flickenschildt) spricht bei Prinzregent Luitpold (Fred Liewehr) vor, um ein Gnadengesuch für ihren unbeugsamen Neffen vorzubringen - damit hätte selbst Ludwig nicht gerechnet. Werner Jacobs inszenierte diese kurzweilige Fortsetzung der 'Lausbubengeschichten' nach Motiven des bayerischen Heimatschriftstellers Ludwig Thoma. Zum bemerkenswerten Ensemble zählen unter anderem Gustav Knuth, Beppo Brem, Carl Wery, Michael Hinz und Elisabeth Flickenschildt als Tante Frieda.

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