Südtirol: Zwischen Brenner und Bozen

Südtirol: Zwischen Brenner und Bozen

ARTE Live-TV ARTE 22.08., 11:40 - 12:15 Uhr
Dokureihe 201935 Minuten 

Die Hochtäler Südtirols sind Kulturlandschaften, die durch den Fleiß der Bergbauern geschaffen wurden und dank ihrer langen Abgeschiedenheit bis heute erhalten blieben. Fernab der Städte, der Großplantagen und der Industriegebieten in den Talsohlen ist die Natur in den höheren Lagen noch in ihrer Ursprünglichkeit und Vielfalt zu erleben, wie in einem großen Garten. Weite Teile sind als Naturpark ausgewiesen und geschützt. Überragt werden diese Täler von der scharfen Silhouette der Dolomiten, ein Gebirge, das zu den schönsten der Welt gehört. Ausgangspunkt der Reise durch den Garten der Dolomiten ist der malerische Höhenkurort Niederdorf im Hochpustertal. Dort liegt der Ursprung des heute für die Region so bedeutenden Wirtschaftszweigs, des Fremdenverkehrs. In der Nähe im Naturpark Fanes-Sennes-Prags können Naturliebhaber eine intakte Flora und Fauna erleben, und das im Sommer wie im Winter. Sillian und das Villgratental in Osttirol nur wenige Kilometer östlich hinter der österreichischen Grenze sind die nächsten Stationen. Das idyllische Dorf Sillian war vor Jahrhunderten Schauplatz von Hexenverfolgungen. Zurück auf Südtiroler Seite geht es durch das Gsieser Tal und über den Furkelpass ins Gadertal: Dort konnten sich Kultur und Sprache der Ladiner, einer Volksgruppe romanischen Ursprungs, behaupten. Auf Schloß Bruneck im Pustertal entsteht ein Museumsprojekt des berühmten Südtiroler Extrembergsteigers Reinhold Messner, der Einblicke in die Geschichte von Bergvölkern auf der ganzen Welt bieten soll. Das Landesmusem für Völkerkunde in Dietenheim, die Ortschaften Abtei und St. Martin in Thurn sind weitere Stationen im östlichen Teil Südtirols.

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Mitwirkende

  • Regie Susanne Gebhardt