Strandpatrouille

Strandpatrouille

Die freiwilligen Helfer der "Deutschen Lebensrettungsgesellschaft", kurz DLRG, opfern ihre Freizeit, um Badegäste an deutschen Gewässern zu schützen - ein harter aber erfüllender Job.
Der Film begleitet fünf Rettungsschwimmer aus Hamm nach Grömitz: Stefanie, Dirk, Folke, Thomas und Tobias sind zwischen 20 und 46 Jahre alt. Allesamt wehren sie sich gegen das Baywatch-Klischee der bekannten US-Fernsehserie.
Sie selbst sind zwar bestens ausgebildet für ihre Aufgaben, aber entsprechen keineswegs dem Bild vom muskelbepackten und vollbusigen Supermenschen, die jeden Tag dramatische Abenteuer bestehen. Ihr Retter-Alltag besteht dagegen aus vielen kleinen Hilfsaktionen und langen Wachzeiten.
Seit über 25 Jahren retten Mitglieder des DLRG-Bezirks Hamm in den Sommermonaten Touristen in Grömitz an der Ostsee. Sie helfen als Wachturmbesatzung, Funker, Rettungsbootführer, Sanitäter und Rettungsschwimmer in der Hochsaison Menschen in Not am Strand und im Wasser. Sie machen das für ein "Dankeschön" und ein Mini-Taschengeld. Ihre Lebenspartner und Kinder müssen auf sie verzichten, wenn andere Familien zusammen Ferien machen. Und im Gegensatz zu früheren Zeiten unterstützen manche ihrer Arbeitgeber sie längst nicht mehr so selbstverständlich bei der passenden Urlaubsplanung.
Trotz allem freuen sich Jahr für Jahr tausende Mitglieder der "Deutschen Lebensrettungsgesellschaft" aus allen Bundesländern auf ihre Einsatzwochen an den deutschen Nord- und Ostseestränden. Denn sie sind so etwas wie eine eingeschworene Gemeinschaft, die Kameradschaft groß schreibt. Und sie wissen: Ohne ihre ehrenamtliche Tätigkeit könnte der Badebetrieb in manchen Orten gar nicht aufrechterhalten werden.

Bewertung

0,0   0 Stimmen