Stones In Exile

Stones In Exile

Im Jahr 1969 hielten sich die Stones aus steuerlichen Gründen gezwungenermaßen außerhalb Englands auf und waren plötzlich ziemlich pleite, nachdem sie sich mit ihrem Manager Alan Klein verkracht hatten. Die Band mietete sich eine riesige Villa in der Nähe von Cap d'Antibes und siedelte gemeinsam an die Côte d'Azur im Südosten Frankreichs um. Begleitet wurden sie dabei von einer Entourage aus schönen Frauen, Musikern, Technikern, Drogendealern und -abhängigen sowie skrupellosen französischen Köchen.
Ihr Aufenthalt in der Villa Nellcôte in Villefranche-sur-Mer war chaotisch, nur unterbrochen von Micks Heirat mit Bianca und mehreren Aufeinandertreffen mit der örtlichen Polizei. Trotzdem war es diese bizarre Menschenansammlung, in deren Mitte tief im Keller des Gebäudes meist zwischen zwei und fünf Uhr morgens Songs für ein Album entstanden. Nach mehreren Monaten des Chaos' zog die Band nach Los Angeles, wo sie 'Exile On Main Street' mischten und fertig stellten.
Dieser großartige Film blickt zurück auf eine überschwängliche Zeit der Skandale und der Kreativität. Neu aufgenommene Interviews mit der Band und einigen der schönen Menschen und Bohemians der damaligen Zeit geben Aufschluss darüber, wie es war, in oder im Umfeld der Band zu sein in diesen Tagen der Hedonismus. Vorher nie gezeigtes Archivmaterial, Tour-Outtakes und Schnappschüsse lassen die Ära und den Erfolg des Sixties Rock wieder aufleben.
Mick Jagger, Keith Richards und Charlie Watts besuchten die Premiere von 'Stones In Exile' im New Yorker Museum of Modern Art am 11. Mai 2010. Diese Dokumentation wurde auch beim Filmfestival in Cannes gezeigt - am 17. Mai 2010: Genau 38 Jahre nachdem das Kult-Doppelalbum herausgebracht wurde.

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