Sommer der Gaukler

Sommer der Gaukler

HistorienkomödieD  

Im Jahr 1780 wird Emanuel Schikaneder mit seiner Schauspielkompanie in einem kleinen Dorf an der bayerisch-österreichischen Grenze aufgehalten, in dem ein Aufstand der Bergleute brodelt. Sommer 1780. Auf dem Weg nach Salzburg bleibt die Theatergruppe um Emanuel Schikaneder und seine treue Gattin und kreative Unterstützung Eleonore mangels Geld, Ideen und Spielerlaubnis in einem kargen Bergdorf nahe der österreichischen Grenze hängen. Dort eskaliert gerade eine Auseinandersetzung der Bergleute mit dem geizigen Bergwerksbesitzer Paccoli, der seine Angestellten aus Geldgier in schlecht gesicherte Stollen schickt und täglich das Leben der hart arbeitenden Männer aufs Spiel setzt. Der Bergarbeiter Georg Vester aus dem Allgäu stolpert unversehens in die aufgeheizte Situation und wird für die einfachen Kumpel eine Art Heilsfigur. Schikaneder entdeckt in der sich anbahnenden Revolte schnell die Basis für ein neues Stück. Doch nicht nur die Bergarbeiter rebellieren, auch Schikaneders Ensemble geht wenig später auf die Barrikaden. Eine kurzfristig anberaumte Freilichtaufführung der Truppe, zu der sich auch noch kein Geringerer als Wolfgang Amadeus Mozart ankündigt, führt zu heftigen Turbulenzen ... Das Drehbuch ist nach der Romanvorlage 'Der Sommer der Gaukler' von Robert Hültner, erschienen 2006 im btb Verlag, entstanden.

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