Sherlock Holmes und die sieben Zwerge

Sherlock Holmes und die sieben Zwerge

Hans Holms, Kriminalhauptkommissar und Großvater, verabschiedet sich aus dem Berufsleben. In seinem Häuschen am Stadtrand will er gemeinsam mit seiner Freundin Helene, einer couragierten Sechzigerin, einen geruhsamen Lebensabend verbringen. Aber daraus wird vorerst nichts. Unverhofft trifft nämlich die Tochter ein, um ihre Kinder Anne und Martin für eine Woche im Hause des Großvaters einzuquartieren. Aber noch überraschender ist der zweite Besuch des Tages. Auf der Couch im Wohnzimmer haben die sieben Zwerge Platz genommen. Sie bitten Holms inständig, das entführte Schneewittchen wiederzufinden. Von Stund an wird das Haus zum Ausgangspunkt turbulenter kriminalistischer Ausflüge ins Märchenreich. Ein alter Sessel, Abschiedsgeschenk der Kollegen, dient gewissermaßen als Schleuse ins Land der Gebrüder Grimm für diejenigen, die den Zauberspruch beherrschen: 'Rechte Hand am linken Knauf, tut das Märchenreich sich auf'. Der nüchterne Analytiker und Faktenmensch Holms muss recherchieren, wer das Schneewittchen entführt und die letzten Seiten eines jeden Märchens aus dem Märchenbuch gerissen hat. Dabei ist er auf die Hilfe seiner Enkelkinder Anne und Martin angewiesen, die den Wechsel zwischen Real- und Märchenwelt viel unbefangener vollziehen können. Holmes & Partner stellen fest, dass im Lande der Feen, Hexen und Zwerge das Böse zu triumphieren droht. Der Schwarze Magier und seine Komplizen versuchen, den alten Märchen einen neuen Schluss zu geben. 'Erst ein böses Ende ist ein gutes Ende', ist ihre Devise. Aber der Schlüssel zur Macht ist der alte Sessel, der ausgerechnet im Wohnzimmer von Hans Holmes steht, dem das Geheimnis um den majestätischen Stuhl keine Ruhe lässt. Im Stadtarchiv stößt er endlich auf eine heiße Spur. Anne, Martin und 'Sherlock Holmes' müssen manch schwierige und gefahrvolle Aufgabe lösen, ehe sie die Pläne der bösen Märchenfiguren durchkreuzt haben. Als die Kinder traurig Abschied nehmen, fühlt Holms sich jung und unternehmungslustig. Auf seine alten Tage ist es ihm gelungen, das Reich der Märchen für sich zu erobern, und nebenbei hat er sich als wunderbarer Großvater erwiesen.

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