Semiramis, die Kurtisane von Babylon

Semiramis, die Kurtisane von Babylon

Babylon im 8. Jahrhundert vor Christus: Die schöne Schäferin Semiramis rettet Amal, den Fürsten der Chaldäer, vor den Häschern des tyrannischen Königs Assur. Doch sie selbst wird als Sklavin an des Königs Hof gebracht. Assur fühlt sich von ihrer Schönheit und ihrem Stolz in den Bann gezogen, gegen ihren Willen macht er sie zu seiner Kurtisane, dann zur Königin. Durch Verrat gerät auch Amal in Gefangenschaft. Als er von Semiramis' 'Aufstieg' erfährt, ist er zutiefst enttäuscht. In den letzten Jahren des 8. Jahrhunderts vor Christus wird Babylonien nach einem langen erschöpfenden Krieg von den Assyrern unterworfen. Als es keine Hoffnung auf Widerstand mehr gibt, sind die mit den Babyloniern verbündeten Stämme gezwungen, ihr Haupt vor Assur, dem assyrischen Eroberer, zu beugen. Auch Amal, der Fürst der Chaldäer, ist unter ihnen. Als die assyrischen Soldaten aber seinen Freund Nemrod hinterhältig töten, verweigert er Assur die Unterwerfung. Assur lässt ihn zwar gehen, schickt aber seine Soldaten hinterher, um die Chaldäer zu töten. Amal kann sich schwerverletzt zu einem Fluss schleppen, wo ihn wenig später die Schäferin Semiramis findet. Sie pflegt und versteckt ihn vor den assyrischen Häschern, die ihn fieberhaft suchen. Die beiden verlieben sich und beschließen, gemeinsam zu fliehen, denn auch Semiramis wurde durch den Krieg aus ihrer Heimat vertrieben. Doch bevor es dazu kommt, wird das Mädchen von den Assyrern entdeckt, das Dorf angezündet und Semiramis an den Hof von König Assur nach Babylon verschleppt. Dort fällt die rotblonde Schönheit sogleich Sybaris, dem Vetter des Königs, ins Auge. Sie muss zum Fest der Göttin Ischtar tanzen, wo auch der König auf die schlanke junge Frau aufmerksam wird. In der Zwischenzeit aber wird Amal verhaftet. Er wollte sich mit Semiramis zur Flucht in einer Schenke treffen. Doch Lydia, die aktuelle Kurtisane des Königs, der Semiramis ihr Geheimnis anvertraut hat, verriet die Pläne der beiden unter Folter an Sybaris.

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