Schläft ein Lied in allen Dingen

Schläft ein Lied in allen Dingen

Martin, Nu-Jazz-Trompeter mit eigenem Stil, kämpft gegen Konventionen und Mittelmäßigkeit. Er will keine Kompromisse, weder in der Musik, noch in der Liebe. Als er den Verdacht hegt, dass Kristina, die Liebe seines Lebens, ihn nur wegen seiner Musik liebt, ist er tief verletzt. Enttäuscht verlässt er sie und sein bisheriges Leben. Sein plötzlicher Aufbruch führt ihn auf die Straße. Dieser Weg bringt ihm nur wenig Glück und die Ruhe, die er eigentlich sucht. Er gerät mit Obdachlosen aneinander und muss wegen Sachbeschädigung mit auf die Wache. Die Sozialstunden, zu denen er verdonnert wird, muss er in einer Friedhofsgärtnerei ableisten. Dort trifft er den trauernden Gärtner Konrad und seine junge Mitarbeiterin Maggie, die ihm Unterschlupf gewähren. Aber Martin ist einsam. Da beginnt er, die Briefe einer verstorbenen Obdachlosen zu lesen, die auf der Straße gefunden hat. Fasziniert von der Sehnsucht, die aus den Texten hervorscheint, beginnt er die Worte mit seiner Trompete zu vertonen. Findet er durch sie den Weg zurück zu sich selbst? Zu Kristina? Oder zur Musik?

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