Schafe töten

Schafe töten

Das afroamerikanische Ghetto Watts, ein Stadtteil von Los Angeles, Mitte der 70er Jahre: Hier lebt Stan mit Frau und Kindern. Seinen anstrengenden Job im Schlachthof empfindet er als notwendiges Übel, um die Familie zu ernähren. Nach der Arbeit verlegt er das Linoleum und richtet den Siphon. Je mehr tote Schafe er ausweidet, umso mehr schottet er sich von seiner Außenwelt ab. Einzig das Familienleben scheint ihm Halt und Zuflucht zu geben. Stan ist ein sensibler Träumer, der lieber auf etwas verzichtet als sein Geld mit unlauteren Geschäften zu verdienen. Seine Frau - auch sie müde und abgearbeitet - bemerkt seine Unzufriedenheit, fühlt sich aber machtlos. Der Sohn ist gerade in einem schwierigen Alter. Er wird erwachsen, und seine Eltern sorgen sich, ob er bereit ist, die Verantwortung für sein Leben in diesem schwierigen Umfeld zu übernehmen.

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