Saddam Hussein - Die letzten Tage eines Diktators

Saddam Hussein - Die letzten Tage eines Diktators

Im März 2003, als US-Präsident Bush Irak unter dem Vorwand angreift, das Land besitze Massenvernichtungswaffen, wird Iraks unbarmherziger Führer Saddam Hussein für viele Iraker zum Märtyrer. Saddam Hussein: ein Tyrann im Nahen Osten, der einst ein wichtiger Verbündeter des Westens war. Ein unbarmherziger Führer, der sein Volk in einen blutigen Krieg mit Iran drängte, die kurdische Minderheit seines eigenen Landes vergaste und in Kuwait einmarschierte. "Saddam Hussein - Die letzten Tage eines Diktators" zeigt das Ende des Diktators - seinen Sturz im Frühjahr 2003 und sein Verschwinden, wie Spezialkräfte ihn aufspürten, Husseins Baath-Partei entmachtet wird, Irak im Chaos versinkt und Saddam Hussein schließlich angeklagt wird, seine Verurteilung zum Tode am 5. November und seine Hinrichtung am 30. Dezember 2006. Die Dokumentation mit namhaften Zeitzeugen wie dem US-Statthalter im Irak, Paul Bremer, CIA-Analyst John Nixon, dem ehemaligen Stabschef von Colin Powell, Lawrence Wilkerson, und Saddam-Enkelin Harir analysiert dabei auch, wie der Sturz Saddam Husseins und das Zurückdrängen der Macht der Sunniten in Politik und Militär letztlich zur Entstehung des sogenannten IS führte.

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