Russisches Welterbe-Glanz und Elend im Reich der Zaren
Von Baden-Baden, der "russischsten" Stadt Deutschlands, reist Moderator Max Moor nach Moskau. Dort zählen der Kreml und der Rote Platz zum Weltkulturerbe. Sankt Petersburg musste oft den Namen wechseln: Es hieß Petrograd nach der Russischen Revolution, Leningrad nach Lenins Tod. Seit 1991 trägt es wieder den alten Namen. Dostojewski schrieb einmal "Ich glaube, das wesentlichste geistige Bedürfnis des russischen Volkes ist das Bedürfnis, immer und unaufhörlich zu leiden. Mit diesem Lechzen nach Leid scheint es von jeher infiziert zu sein. Das russische Volk findet in seinem Leiden gleichsam Genuss." In Wladimir, unweit von Susdal, steht die die älteste erhaltene Kirche Russlands, "Maria Schutz und Fürbitte", 1165 gebaut. Susdal, 180 Kilometer von Moskau entfernt ist heute eine Kleinstadt in der die Zeit still zu stehen scheint.
In der Dokumentation "Glanz und Elend im Reich der Zaren - Das Russische Welterbe" aus der Reihe "Schätze der Welt spezial" führt Max Moor zu russischen Welterbestätten.