Rübezahl - Herr der Berge

Rübezahl - Herr der Berge

999 Jahre lebte der Berggeist Rübezahl tief unter der Erde im Riesengebirge. Niemand hat ihn seither gesehen. Doch als Rübezahl davon erfährt, dass die Menschen nicht mehr an ihn glauben und dass Habgier und Ungerechtigkeit herrschen, steigt der Herr der Berge hinab ins Tal, um den Menschen mit seinen Zauberkräften eine Lektion zu erteilen. Einen Knecht, der seinen alten Gaul zu Tode schindet, spannt er vor den Wagen und gibt ihm die Peitsche. Dem reichen und geizigen Vetter Klaus verwandelt der Berggeist sein Gold in Steine. Auf seiner Wanderung hungrig geworden, kehrt Rübezahl in Gestalt eines Fuhrmanns in einen Gasthof ein. Als der gefräßige Wirt ihm vor lauter Gier die Hälfte der bestellten Rühreier vom Teller nascht, fordert Rübezahl die bereits bezahlten Eier zurück. Der Wirt beginnt mit den Flügeln zu schlagen und legt wie ein Huhn ein Ei nach dem anderen. Schließlich begegnet Rübezahl, diesmal als Schäfer, dem rechtschaffenen Glaser Steffen, der ihm sein Leid klagt. Tagein, tagaus muss er seine schweren Gläser auf dem Rücken über die Berge schleppen. Rübezahl hat Mitleid mit dem fleißigen Glaser und schenkt ihm einen Esel. Überglücklich bedankt sich Steffen bei dem Schäfer. Als er im Fortgehen einen Scherz über Rübezahl macht, beschließt der Berggeist, dem Glaser noch eine Lektion mit auf den Weg zu geben. Das alte Volksmärchen 'Rübezahl, Herr der Berge' ist ein liebenswert gestalteter Kinderfilm, der nach alten Sagenstoffen über den Berggeist aus dem Riesengebirge zum Teil an Originalschauplätzen entstand.

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