Rübergemacht - und dann?

Rübergemacht - und dann?

"Mutti, mach's gut, bis bald, habe noch Katzenfuttergeld hingelegt", schrieb Andreas im September 1989 auf einen Zettel und verschwand. Andreas wollte in die Bundesrepublik, um zu studieren: Dort angekommen ging es jedoch zunächst darum, Geld zu verdienen, seine Existenz zu sichern. Erst nach einer schweren Lebenskrise mit Anfang 40 erinnerte er sich an seinen verschütteten Traum. Andreas schrieb sich an einer Universität für Architektur ein und landete durch ein Praktikum in China.
In der Dokumentation "Rübergemacht - und dann?" knüpft die Filmautorin Susanne Bausch an ihr erstes Porträt über sechs DDR-Flüchtlinge an, die sie in einem Auffanglager kennengelernt hatte. Sie zeigt, wie sich ihre Lebensgeschichten weiter entwickelt haben. Susanne Bausch findet Andreas bei den Planungen für das Chinesische Nationalmuseum wieder. Auch die Geschichten der anderen Flüchtlinge verliefen nicht geradlinig.

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