Rosamunde Pilcher: Sonntagskinder

Rosamunde Pilcher: Sonntagskinder

Die talentierte Köchin Rose Holland macht Werbung für eine Telefongesellschaft, um an Geld für ihr eigenes Restaurant zu kommen. Verkleidet als englische Telefonzelle stößt sie mit einem attraktiven Mann zusammen, der sie im wahrsten Sinne des Wortes umhaut. Sie gibt ihm die Schuld an dem kleinen Unfall, verweigert eine Entschuldigung und wird von ihrer Firma gefeuert. Für ihre Freundin Nora Gonzalez ist es ein Wink des Schicksals, dass Rose einen Urlaub für zwei in einem Schlosshotel in Cornwall gewonnen hat. Nora überredet ihre Freundin, die Reise mit ihr zusammen anzutreten. Sie ködert sie damit, dass Rose in dem Hotel Investoren für ihr Restaurant finden könnte. Dazu soll Rose sich als Managerin einer Risikokapitalgesellschaft ausgeben. Im Hotel trifft sie den Mann, mit dem sie zusammengestoßen war, wieder. Marc Hopkins, Besitzer eines Plattenlabels, hat sich ebenfalls unter falschem Namen dort ein Zimmer gemietet. Er will sich inkognito das 'Cornish Chamber Orchestra' anhören. Der Dirigent, Andrew Morgan, ist ein Neffe der Hotelbesitzerin Beatrice East. Beide machen gerade schwere Zeiten durch. Andrew braucht einen neuen Sponsor für sein Orchester, seine Tante sucht einen Käufer für ihr Hotel. Die Unterstützungsangebote ihres langjährigen Verehrers John Browning rühren sie, retten sie aber nicht. Marc erkennt Rose nicht, obwohl sie ihm merkwürdig vertraut vorkommt. Rose, die Angst hat, dass ihr Schwindel auffliegt, beschließt spontan, bei ihrer derzeitigen Biografie zu bleiben, zumal sie glaubt, dass Marc auch nicht der ist, für den er sich ausgibt. Die beiden belauern sich, und allen Außenstehenden ist klar, dass die beiden füreinander geschaffen sind. Kurz vor dem ersten Kuss erkennt Marc in Rose die 'Telefonzelle', und Rose muss wohl oder übel Farbe bekennen. Nach einer gemeinsamen Nacht schwebt Rose im siebten Himmel, bis Agnes Hopkins, Marcs Frau auftaucht, die er schon vor Monaten um die Scheidung gebeten hat. Agnes wittert in Rose sofort eine Gefahr und stellt sie als eine von Marcs häufigen Seitensprüngen bloß.

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