Rom: Der Untergang

Rom: Der Untergang

Im Jahre 410 n. Chr. steht das gefürchtete Heer des Goten Alarich vor den Toren Roms. In den Straßen der einst mächtigen Hauptstadt regiert die Angst. Alarichs Männer brennen vor Rache, zu oft hat ihr Volk gehungert, geblutet. Ihr Anführer gibt das Zeichen zum Angriff, Gewalt bahnt sich den Weg. Der Film blickt auf den Todeskampf eines sterbenden Imperiums. Erst 70 Jahre nach dem Angriff Alarichs auf Rom erlischt mit der Absetzung des Romulus Augustus das Weströmische Reich. Die Dokumentation wählt eine spannende Perspektive: Der Film wird aus der Sicht Alarichs und seines Volkes erzählt. Getrieben von den nach Westen vorstoßenden Hunnen, sucht der Gote für seinen Stamm Schutz im Römischen Reich. Mit dem Versprechen, Land zu erhalten, kämpfen seine Krieger an der Seite Roms. Trotz der militärischen Unterstützung bricht Kaiser Honorius immer wieder seine Zusagen gegenüber Alarich. Schwach und unerfahren glaubt der junge Kaiser intriganten Beratern, die ihn vor den wilden, unberechenbaren Barbaren warnen. Sein Misstrauen gegen Alarich wird Roms Verhängnis.

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