Rindviecher und Bergsteiger - Das Passeiertal

Rindviecher und Bergsteiger - Das Passeiertal

Zwei Gesichter hat das Passeiertal, das sich von Meran nordwärts bis zu Timmelsjoch und Jaufenpass erstreckt: Nach Meran hin weitet es sich zu einem idyllischen Obstgarten, am Fuße der Dreitausender aber ist es wild und verwinkelt. In dem Tal mit seiner markanten und bezaubernden Landschaft siedeln die Pseirer, ein wetterhartes und kantiges Völkchen. Hier war auch der Tiroler Volksheld Andreas Hofer zu Hause. Darum heißt das Passeier Tal im Volksmund 'Das Heilige Land'. Heute ist es ein Urlaubsparadies, das alles bietet, was das Herz begehrt: Paragliden, Fliegenfischen, Felsklettern, Canyoning und Bergwandern, so weit die Füße tragen. Im Heimatland von Andreas Hofer ist natürlich ein Besuch im Hofer-Museum Pflicht, und wer Zeit und Muße hat, kann anschließend im Museumsgarten beim traditionellen Brotbacken zuschauen und die bekannten 'Vinschgerbrote' verkosten. Keinesfalls versäumen sollte der Gast einen Besuch im Schneeberger Bergwerk, das auf 2.350 Meter Höhe wieder zur Besichtigung hergerichtet ist. Einst war es Europas höchstes Bergwerk. Im Herbst zieht dann von den Pfelderer Almen einer der größten und schönsten Viehabtriebe im gesamten Alpenraum herab. Und wenn dann auf einem der zahlreichen Almfeste der Herbert Pixner auf seiner Steirischen Harmonika aufspielt, dann ist das 'Tirol at its best'.

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