Richard Strauss: Ariadne auf Naxos

Richard Strauss: Ariadne auf Naxos

Ein reicher Wiener Bürger hat zum Festessen in sein Haus eingeladen und zur Unterhaltung der Gäste eine tragische Oper, das Erstlingswerk eines jungen Komponisten, sowie eine komisch-derbe Tanzmaskerade bestellt. Da der Hausherr auch ein Feuerwerk geplant hat und damit pünktlich beginnen möchte, sollen die beiden Stücke nicht nacheinander, sondern gleichzeitig aufgeführt werden. Nach anfänglicher Empörung fügen sich die Darsteller. So treffen tragische sowie komische Gestalten auf der Hausbühne zusammen, und beide Stoffe und Genres verschmelzen zu einem neuen Stück. Richard Strauss konnte mit 'Ariadne auf Naxos' an seinen 'Rosenkavalier'-Erfolg anknüpfen. 'Ariadne auf Naxos' ist nach 'Elektra' und dem 'Rosenkavalier' das dritte Gemeinschaftswerk von Richard Strauss und Hugo von Hoffmannsthal, der das Libretto schrieb. Es handelt sich um exemplarisches Musiktheater, in dem sich Elemente von Schauspiel, Tanz und Oper raffiniert und wirkungsvoll überschneiden. Nach der hochgelobten Aufführung des 'Rosenkavalier' (2009) setzt das Baden-Badener Festspielhaus im Jahr 2012 ein weiteres Glanzlicht aus der Feder von Richard Strauss. Regisseur Philippe Arlaud hat für seine Inszenierung eine Starbesetzung gewinnen können: René Kollo, Renée Fleming, Sophie Koch, Jane Archibald und Robert Dean Smith in den Gesangsrollen sowie Christian Thielemann als musikalischer Leiter der Staatskapelle Dresden.

Bewertung

0,0   0 Stimmen