Rebellisch, kämpferisch: Die Suffragetten

Rebellisch, kämpferisch: Die Suffragetten

Die lange Zeit mit Schweigen übergangene Geschichte der Suffragetten - abgleitet vom englischen Wort 'suffrage' für Stimme und auch Stimmrecht - erzählt vom Engagement dieser mutigen Frauen für ein damals utopisch erscheinendes Projekt, die Erringung des Wahlrechts für Frauen. Vom letzten Drittel des 19. Jahrhunderts bis 1928, also innerhalb von knapp 60 Jahren, erreichten die Suffragetten durch die Einforderung ihrer politischen Mündigkeit und eine völlig neue Definition des Staatsbürgerbegriffs den Übergang Großbritanniens vom Zensuswahlrecht zum allgemeinen Wahlrecht für beide Geschlechter. Die Dokumentation zeigt den Einsatz von fünf Frauen, die dieser Sache ihr Leben widmeten. Die einen predigten zivilen Ungehorsam oder betätigten sich als Lobbyistinnen bei Abgeordneten und Lords, die anderen entschieden sich für gewaltsame Aktionen und bezahlten dafür häufig mit Gefängnishaft oder sogar mit ihrem Leben. Der Aufstand der Suffragetten gegen sture Regierungen war gnadenlos, unabhängig von der Wahl der Mittel. Doch dank ihrer unbedingten Entschlossenheit, ihres ausgeprägten politischen Verstandes und ihrer sehr modern wirkenden Strategien gewannen die Suffragetten am Ende ihren Kampf im Dienst von Gleichberechtigung und Gerechtigkeit. ARTE stellt diesen Beitrag auch bis sieben Tage nach Ausstrahlung in einer 'Streaming'-Fassung auf ARTE+7 bereit.

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