Radsport: Vier Tage von Dünkirchen

Radsport: Vier Tage von Dünkirchen

Anfang Mai macht die UCI Europe Tour halt im Nordosten Frankreichs, wenn die ‚Vier Tage von Dünkirchen‘ anstehen. Das seit 1955 stattfindende Rennen ist trotz Anstiegen wie den Mont Cassel und den Hügeln von Artois von seiner relativ flachen Streckengestaltung geprägt. So konnten sich weniger die Rundfahrt- oder Bergspezialisten, als vielmehr die Allrounder des Radsports in den vergangenen Jahren am Ende der ca. 900 km durchsetzen. Kurios: Die Vier Tage von Dünkirchen werden seit 1962 entgegen des Rennnamens über fünf bzw. sechs Tage gefahren. Seit 2002 entschieden sich die Organisatoren dann endgültig für fünf Tagesetappen, auf denen das Peleton auch mehrfach die Grenze nach Flandern überquert. Starten wird das Fahrerfeld traditionell aus Dünkirchen und wird das Rennen mit einem Rundkurs um die Hafenstadt beenden. Mit Spannung zu erwarten bleibt auch, ob die Franzosen sich erneut durchsetzen können. Vorjahressieger Jimmy Engoulvent war bereits der siebte Franzose, der in den letzten zehn Jahren das Rennen gewinnen konnte. Als einziger Deutscher siegte Olaf Ludwig im Jahr 1992.

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