planet e.: Grüne Rosen

planet e.: Grüne Rosen

Am 14. Februar ist Valentinstag. Das bedeutet viele Sonderschichten für die Arbeiter auf den Blumenfarmen Afrikas und Lateinamerikas, denn von dort kommen die meisten Rosen, die es in Deutschland zu kaufen gibt. Immer mehr Verbraucher wollen 'faire Rosen' - nachhaltig produziert unter 'fairen' Bedingungen für die Farmmitarbeiter. In Deutschland haben Blumen mit dem Fairtrade-Logo mittlerweile einen Marktanteil von mehr als 20 Prozent, die Nachfrage wächst rasant weiter. Kann es Massenproduktion unter fairen Bedingungen überhaupt geben? Wer überwacht, dass tatsächlich Fairtrade drin ist, wo Fairtrade draufsteht? Und wie sieht es tatsächlich aus mit der Verwendung von Pestiziden bei der Rosenproduktion? Gemeinsam mit dem deutschen Fairtrade-Geschäftsführer Dieter Overath reist 'planet e.' auf Blumenfarmen nach Kenia, wo viele der Rosen angebaut werden, die hier mit dem Fairtrade-Label verkauft werden. Tatsächlich sind Fairtrade-Farmen oft Vorbild beim Wassermanagement, verwenden weniger Pestizide als die 'Nicht-Fairtrade'-Farmen nebenan und bezahlen ihre Arbeiter besser. Doch das Kontrollsystem hat auch Lücken. Nur einmal im Jahr lässt sich der Kontrolleur blicken: Freiraum für zweifelhafte Machenschaften - vor allem dann, wenn die Nachfrage steigt wie vor dem Valentinstag.

Bewertung

0,0   0 Stimmen