Paradiesgärten

Paradiesgärten

'Wenn du einen Tag lang glücklich sein willst, dann trinke eine Flasche Wein. Wenn du eine Woche lang glücklich sein willst, dann schlachte ein Schwein. Wenn du ein Jahr lang glücklich sein willst, dann heirate. Aber wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, dann werde Gärtne' Dieses chinesische Sprichwort beschreibt treffend, was jene Menschen bewegt, die in den Paradiesgärten der großen Weltreligionen ihr Glück gefunden haben. Die Gärtner der Paradiesgärten haben ihre eigenen Lebensgeschichten, mit beruflichen Schwierigkeiten und privaten Schicksalsschlägen, aber alle mit dem gleichen Ergebnis: Sie haben ihr Paradies im Garten gefunden. Im Steingarten des Kodaiji in Kyoto, in den Gärten des Real Alcazars in Sevilla, der Alhambra in Granada oder im Paradiesgarten des Stiftes Melk. Das sind einige der Schauplätze, an denen Regisseur Christian Kugler jene Bilder eingefangen hat, die nicht nur das physische Abbild des Paradieses repräsentieren, sondern auch den roten Faden bilden für das Verständnis der Paradiesvorstellungen der großen Weltreligionen Buddhismus, Hinduismus, Islam und Christentum. Wie entstanden die Paradiesvorstellungen der gläubigen Moslems, Buddhisten, Hindi und Christen? Was sind die Gemeinsamkeiten der paradiesischen Verheißung, was die Unterschiede? Und was muss man vor allem tun, um das Paradies zu erreichen?

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