Osceola

Osceola

Florida im Jahre 1835. Der weiße Farmer und Sklavenbesitzer William Raynes setzt alles daran, den Stamm der Seminolen umsiedeln zu lassen. Er braucht das Indianerland, um seine Plantagen vergrößern zu können. Außerdem sind ihm die Seminolen ein Dorn im Auge, weil immer mehr seiner Sklaven bei ihnen Schutz suchen und finden. Florida am Swanee-River, 1835. Farmer William S. Raynes (Horst Schulze) ist ein skrupelloser Sklavenhalter. Tochter Gladis (Karin Ugowski) steht ihm in seiner Menschenverachtung in nichts nach. Aufgrund unwahrer Beschuldigungen werden die beiden Sklaven Robin (William Aniche) und Joshua (Almany Soumaré) von Raynes Aufseher Hammer (Gerhard Rachold) brutal ausgepeitscht. Die beiden versuchen, mit einem Boot durch die gefährlichen Everglades zum Indianerstamm der Seminolen zu fliehen - wie viele ihrer Leidensgenossen vor ihnen. Den beiden gelingt die Flucht nur, weil der Sägewerksbesitzer Richard Moore (Juri Darie) Hammer und seinen Männern verbietet, auf seinem Grund und Boden auf Menschen zu schießen und Häuptling Osceola (Gojko Mitic) sie vor den Reptilien rettet. Robin erreicht das sichere Gebiet, sein Freund Joshua stirbt an den Schussverletzungen. Die Seminolen sind bekannt als friedliebende, fleißige Ackerbauern und Viehzüchter. Doch nun verlangt die Regierung auf Drängen mächtiger Südstaatler wie Raynes ihre Umsiedlung nach Arkansas. Die Farmer brauchen das Indianerland, um ihre Baumwoll- und Zuckerrohrplantagen ausweiten zu können. Moore, mit der Seminolin Rhea (Pepa Nikolova) verheiratet, wird wegen seiner Haltung zu Indianern und Sklaven von Raynes und Konsorten geächtet. Um im Land seiner Väter bleiben zu können, bittet Osceola Moore, ihm Waffen zu besorgen. Inzwischen ist im Auftrag der Regierung der Agent Thompson (Wolfgang Greese) an den Swanee gekommen, um den Seminolen mit Bestechungen und Versprechen ihre Umsiedlung schmackhaft zu machen. Erschwerend für das Regierungsvorhaben erweist sich Raynes Bedingung auf Rückgabe der 'schwarzen Seminolen' als sein Eigentum.

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