Orientexpress

Orientexpress

Eine Schneelawine verhindert in der Weihnachtsnacht des Jahres 1903 die Weiterfahrt des Orientexpress. Die Reisenden müssen das Weihnachtsfest in einem abgeschiedenen Alpendorf verbringen. Gäste und Gastgeber kommen sich näher. Hoffnungen keimen, Enttäuschungen bleiben nicht aus. Als der Zug weiterfährt, hat sich das Leben für einige Reisende und Dorfbewohner für immer verändert ... Immer, wenn der Orientexpress durch das abgeschiedene Alpental fährt, laufen Beatrice und Giovanni hinaus, um ihm sehnsüchtig nachzuschauen. Die Lehrerin weiß, dass es töricht ist, einem Zug nachzustarren. Aber sie wehrt sich damit gegen das Gefühl, in dem Dorf, das im Winter von der Außenwelt abgeschnitten ist, lebendig begraben und den plumpen Werbungen des Bürgermeisters dal Pozzo ausgesetzt zu sein. Dann, am 24. Dezember 1903, bleibt der Zug stehen. Eine Schneelawine macht seine Weiterfahrt unmöglich. Die Reisenden werden mit Schlitten ins Dorf gebracht und auf die Häuser verteilt. Das Weihnachtsfest will man zusammen feiern. Giovanni ist voller Bewunderung für die schöne Sängerin Roxane und als sie am Heiligen Abend das 'Ave Maria' singt, ist es vollends um ihn geschehen. Überglücklich über Roxanes offensichtliches Interesse übersieht der junge Mann, dass Roxanes Manager Baté mehr als nur ihre geschäftlichen Interessen wahrnimmt. Beatrice wiederum fühlt sich magisch zu dem Journalisten Jacques hingezogen. Ehe ihr bewusst wird, dass sie verliebt ist, schafft dal Pazzo vollendete Tatsachen. Auf dem von Roxane organisierten Weihnachtsball verkündet der Bürgermeister seine Verlobung mit der jungen Lehrerin. Fassungslos lässt Beatrice die Glückwünsche über sich ergehen. Als ihr dann der Inhalt eines geheimen Telegramms bekannt wird, verabredet sie hastig mit Jacques ein heimliches Rendezvous auf ihrem Zimmer. Verwundert erlebt Jacques die Hingabe dieser bisher so spröden jungen Frau. Erst am Morgen erfährt er, dass Beatrice ihn für einen steckbrieflich gesuchten Hochstapler hält und ihn schützen will.

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