Operation Eisberg

Operation Eisberg

Ein Team aus Wissenschaftlern und Abenteurern richtet sich ein Lager an der Westküste von Grönland ein: Auf einer felsigen Landzunge gleich neben dem riesigen Store-Gletscher stehen die Zelte sicher. Trotzdem haben die Forscher den Store immer im Blick. Doch das genügt ihnen nicht: Um Messungen durchführen zu können, müssen sie den Gletscher betreten. Nur vor Ort können sie vielleicht Antworten auf die Fragen bekommen, die sie beschäftigen: Wie kann sich eine so gewaltige Masse aus Eis überhaupt bewegen? Wie sieht die Dynamik im Gletscher und an seiner Basis aus? Und letztlich: Weshalb entstehen in dieser Region besonders viele Eisberge? Per Hubschrauber auf den Gletscher gebracht, lassen sich die Forscher sogar an Seilen in Gletscherspalten hinunter, um Antworten zu bekommen. Fünf Tonnen Forschungsgerätschaften und Filmausrüstung sowie die Verpflegung für drei Wochen müssen zum Gletscher transportiert werden. Als die Zelte mit dem Blick auf die rund fünf Kilometer breite Gletscherkante aufgestellt sind, geht es an die Arbeit: Der britische Gletscherforscher Alun Hubbard will zuerst wissen, wie schnell der Store fließt. Dazu möchte er einen GPS-Sender platzieren - per Hubschrauber und direkt an der Kante, dem schnellsten Teil des Gletschers. Ein gefährliches Unterfangen, denn der Turm aus Eis, auf dem Hubbard landet, ist schon von Rissen durchzogen und könnte jederzeit ins Meer stürzen. Eine Gruppe von Klimatologen erforscht inzwischen, wie das Wasser aus den 'Blue Lake' genannten Gletscherseen durch den Gletscher abfließt. Und auch das ist nicht ohne Risiko.

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