Nazi-Bauwerke: Utopie und Größenwahn - Specials

Nazi-Bauwerke: Utopie und Größenwahn - Specials

In einer neuen Staffel nimmt "Nazi-Bauwerke: Utopie und Größenwahn _ Specials" die Frage in den Blick, welche Faktoren die Kriegsmaschinerien Deutschlands und Japans während des Zweiten Weltkriegs am Laufen hielten. Beleuchtet werden neben der wirtschaftlichen und logistischen Infrastruktur auch Aspekte wie technische Innovationen sowie die Rolle einzelner Personen innerhalb des Machtapparats. So geht es diesmal etwa um den Ausbau des Eisenbahnnetzes, dem in beiden Ländern eine entscheidende Rolle in der Kriegsplanung zukam _ und das in Deutschland auch zur Deportation von Millionen Menschen in Konzentrations- und Vernichtungslager diente. Wie stark der technische Innovationsdruck unter Kriegsbedingungen war, zeigt sich anhand der immer gewaltigeren Geschütze, die in Deutschland entstanden, darunter die beiden größten jemals gebauten Kanonen. Dass andererseits selbst modernste Technik nicht immer gegen eine ausgefeilte Militärstrategie schützte, demonstrieren die schier uneinnehmbaren Festungsanlagen, die das japanische Militär auf mehreren von ihm besetzten Pazifikinseln errichten ließ. Statt sich in aussichtslosen Angriffen aufzureiben, umgingen die US-Streitkräfte diese Militärbasen und kämpften sich Insel für Insel auf alternativen, weniger gut verteidigten Routen in Richtung Japan vor. Eine weitere Folge widmet sich Adolf Hitlers innerem Machtzirkel und der Bedeutung, die diese Personen für das Funktionieren des NS-Regimes innehatten: Vorgestellt werden unter anderem der "Reichsführer SS" Heinrich Himmler, Reichspropagandaminister Joseph Goebbels und der als Kommandeur des Afrikakorps berühmt gewordene Karriereoffizier Erwin Rommel.

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