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Die Dokumentation erzählt die Geschichte von 180 österreichischen Emigranten, die auf der Flucht vor Armut und Hunger in ein verheißenes Land weit entfernt von ihrer Tiroler Berger zogen. Geleitet durch den Innsbrucker Pfarrer Joseph Egg überstehen sie die Strapazen der langen Reise und erreichen die Kolonie Pozuzo im Urwald Perus dank der Kraft ihres Glaubens und ihrer Hoffnung. An den Füßen der Anden befindet sich heute zwischen grüner Hügellandschaft und Kuhweiden ein Dorf, das an das alte Tirol erinnert. Hier sind südamerikanisches Lebensgefühl und österreichisches Brauchtum eng miteinander verwoben. Und auch der Glaube hat hier von Anfang an seinen festen Platz. Geistiger Vater und Bindeglied der Gemeinde war dabei Pfarrer Egg. Er errichtete gemeinsam mit den Gläubigen die erste Holzkirche und trennte sich bis an sein Lebensende nicht von Pozuzo.
Gemeinsam mit den Nachkommen der Auswanderer begibt sich der Zuschauer auf eine Reise in die Vergangenheit. Die Dokumentation erzählt vom Wunsch der Peruanischen Regierung den katholischen Glauben im Urwald zu manifestieren und entführt in ein Stück vergessenes Tirol am anderen Ende der Welt. (Neue Pallas 2012)