Nano

Nano

SRF1 SRF1 07.04., 11:00 - 11:40 Uhr
InfomagazinD 202040 Minuten 

EHT und Corona

Im April 2019 wurde die Wissenschaftssensation des Jahres präsentiert: Das erste Bild eines Schwarzen Loches. Gemacht hat es das Event Horizon Telescope, ein weltweiter Verbund aus acht Radioteleskopen, die für das Projekt temporär zu einem virtuellen Teleskop von der Grösse der Erde verbunden wurden. Die nächste Beobachtungskampagne im Rahmen des Event-Horizon-Teleskop Netzwerks war ab Ende März 2020 vorgesehen. Doch nun hat das Coronavirus zugeschlagen.

Problem-Asthmatiker

Acht Prozent der Deutschen haben Asthma, fünfzehn Prozent Heuschnupfen. Das ist eine viel grössere Risikogruppe als die immer wieder zitierten Älteren. In der Berichterstattung werden sie bisher aber kaum berücksichtigt. Doch wie gefährlich ist das Coronavirus für sie?

Synthetisches Kerosin

In der aktuellen Klimadiskussion steht das Flugzeug nicht gut da. Der Flugverkehr macht zwar nur zwei Prozent des CO2-Ausstosses aus, aber weil die Turbinen den Treibstoff Kerosin, in grossen Höhen verbrennen, sind die Folgen davon besonders schlimm. Hinzu kommt, dass der Flugverkehr jedes Jahr zunimmt. Rund 9000 Maschinen fliegen täglich alleine über Deutschland. Wegen des Klimawandels hat sich die Luftfahrtbranche vor Kurzem selbst verpflichtet, ihren CO2-Ausstoss bis 2050 zu halbieren. Wie soll das funktionieren? Weniger fliegen? Oder gibt es eine andere Lösung?

#öl

Die Rubrik hashtag# nimmt sich Gegenständen an, die im täglichen Leben oft benutzt werden, und zeigt, was alles in ihnen steckt - mit überraschenden Erkenntnissen.

Kaiserpinguine bedroht vom Klimawandel

Die Erde erhitzt sich, was auch Auswirkungen auf die entlegensten Ökosysteme hat. In der Antarktis leben Kaiserpinguine am kältesten Zipfel der Erde. Dorthin hat «nano» zwei Teams von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern begleitet, die beobachten, was die Pinguine bedroht. Zwei Forscher aus Jena kontrollieren den Bestand der Pinguine und untersuchen Einflüsse des Menschen auf die Tiere. Zwei Wissenschaftler aus Erlangen wollen Gesetzmässigkeiten ableiten, wie sich Pinguine den Klimaveränderungen anpassen. In der Antarktis sind bereits mehrere gewachsene Pinguinkolonien verschwunden, weil das Packeis, auf dem sie brüten, häufig und überraschend aufgebrochen ist. Höhere Umgebungs- und Wassertemperaturen könnten zukünftig immer mehr Kolonien bedrohen.

Bald im TV

Demnächst Live auf TV.de

Bewertung

4,0   4 Stimmen