Nachtschicht - Tod im Supermarkt

Nachtschicht - Tod im Supermarkt

Eine anonyme Anruferin alarmiert den Hamburger Kriminaldauerdienst, weil sie ein junges Mädchen beim Klauen beobachtet hat. Teddy Schrader verweist die Frau an das Wachpersonal des betroffenen Supermarkts und will das Gespräch beenden. Doch die Frau lässt nicht locker: Gerade wegen dieser Sicherheitskräfte mache sie sich doch die Sorgen: die hätten das Mädchen in ihr Büro gezerrt, zur Leibesvisitation. Teddy versteht und macht sich zusammen mit Kriminalpsychologin Paula Bloom sofort auf den Weg. Im Supermarkt treffen sie auf die hübsche Mona Lopez. Die kleine Diebin bestätigt den Verdacht der anonymen Anruferin. Einer der Wachleute wollte Sex - zu dem es glücklicherweise nicht kam, weil er von einer Kassiererin gestört wurde. Konfrontiert mit dem Vorwurf der sexuellen Nötigung, stoßen Teddy und Paula im Supermarkt auf eine Mauer des Schweigens. Der undurchsichtige Theo Flippsen regiert seine Filiale offensichtlich mit starker Hand. Niemand will etwas von dem geschilderten Vorfall mitbekommen haben, nicht einmal die Kassiererin Elsie Schramm, die die beiden störte. Und den beschuldigten Wachmann, Ivan Kempes, hat Flippsen vor einer Viertelstunde ganz regulär in den Feierabend geschickt. Nichts zu machen - in allen Aussagen, die Teddy und Paula aufnehmen, wird die Angst spürbar, den Job zu verlieren. So leitet der KDD zwar die Fahndung nach Kempes ein, aber sie haben nichts gegen den Wachmann in der Hand. Doch dann wird wenige Stunden später die Leiche von Ivan Kempes gefunden. Eingerollt in einen Teppich auf einem Haufen Sperrmüll. Jemand scheint sich des Vorfalls sehr wohl angenommen zu haben. Nur wer?

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