Nachhaltige Landwirtschaft: Der Agrar Rebell

Nachhaltige Landwirtschaft: Der Agrar Rebell

Seit über 30 Jahren dreht Bertram Verhaag Dokumentarfilme. Konsequent, beharrlich und nachhaltig fühlt er sich als Produzent, Autor und Regisseur ausschließlich politischen, umweltpolitischen und sozialen Themen verpflichtet. Er ist wahrscheinlich der mit den meisten Preisen ausgezeichnete deutsche Dokumentarfilmer. Die neunteilige preisgekrönte Dokumentarreihe widmet sich dem Thema "Nachhaltige Landwirtschaft". Verhaag stellt Menschen in den Mittelpunkt seiner Filme, die sich bei gesellschaftlichen Fragen einmischen, denn niemand soll sich ohnmächtig dem Dogma unterwerfen "da kann man sowieso nichts machen!".
Im südlichsten Zipfel des Salzburger Landes, im Lungau, dem "Sibirien Österreichs", betreibt der Land- und Forstwirt Sepp Holzer auf seinem Bergbauernhof eine Landwirtschaft der besonderen Art. Entgegen allen konventionellen Regeln hat er eine essbare Paradieslandschaft geschaffen und damit Furore gemacht. Ihm ist es in vierzig Jahren Naturbeobachtung, unerschöpflicher Experimentierfreude und Behördenkämpfen gelungen, seine Gegner von seiner naturnahen Bewirtschaftungsart zu überzeugen. Er verzichtet komplett auf den Gebrauch von Pestiziden, Herbiziden oder Dünger.
Sepp Holzers goldene Regel für eine erfolgreiche Landwirtschaft heißt, mit der Natur zu kooperieren, statt sie zu bekämpfen und sie zu beobachten, um herauszufinden, welche Pflanzen einander unterstützen

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