Morgen das Leben

Morgen das Leben

Judith, Ulrike, Jochen - drei Menschen in einer Großstadt. Drei Menschen, die versuchen, ihrer Sehnsucht nachzukommen und auf ein anderes Leben hoffen. Drei Leben, die unterschiedlicher nicht sein können, aber doch eine innere Gemeinsamkeit haben. Judith, die ehemalige Stewardess, lebt mit ihrem kleinen Sohn allein in einer neuen Wohnsiedlung am Stadtrand und verdient ihren Lebensunterhalt mit Heim-arbeit und Telefonmarktforschung. Ulrike ist von ihrem Freund verlassen worden und hat gerade ihren sicheren, aber öden Job im Sozialreferat gekündigt, um sich neu zu verwirklichen. Jochen hofft auf eine Perspektive fern von Gelegenheitsjobs, um sich als Versicherungsvertreter endlich eine eigene Wohnung leisten zu können. Bei allen dreien scheint das Leben etwas aus den Fugen geraten zu sein und nur aus Vorläufigem zu bestehen. Sie versuchen, sich neu zu orientieren, den Alltag positiv zu gestalten, dem Leben einen Sinn zu geben und dabei die Liebe zu finden. Ganz natürlich und sensibel erzählt Alexander Riedel ('DRAUSSEN BLEIBEN') in seinem Spielfilmdebüt eine deutsche Großstadtgeschichte. Dabei nutzt er seine Erfahrung als Dokumentarfilmer und lässt mit seiner fiktiven und zugleich authentischen Geschichte eine neuartige Erzählweise entstehen. Riedel inszeniert seine drei Hauptdarsteller mitten im wahren Leben, lässt sie teilhaben und verwischt dabei gekonnt die Grenzen zur Fiktionalität. So wird 'Morgen das Leben' zu einem Grenzgänger an der Schwelle von Fiktion und Realität. 'Morgen das Leben' ist der erste Film der zweiteiligen Reihe 'Nur die Arbeit zählt'. Am Montag, 14. Mai 2012, wird 'Die Vermittler' ausgestrahlt.

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