Mord im Haus des Herrn

Mord im Haus des Herrn

Ein Mann der Kirche, der in seiner kleinen Gemeinde und weit darüber hinaus geschätzte und beliebte Pastor Christoph Wagner, steht unter dringendem Verdacht, seine Ehefrau Margareta ermordet zu haben. Während die öffentlichen Meinungsmacher ihn schon als Täter abgestempelt haben, besteht Wagner auf seiner Aussage, er habe die Tat nicht begangen. Als die junge Pastorin Ruth, die der Bischof um eine Einschätzung des Falls gebeten hat, zu ihrem ersten Gespräch mit Christoph Wagner in das Gefängnis geht, ist auch sie der Meinung, dass nur er als Täter in Frage kommt. Doch je mehr sie bei ihren ausführlichen Gesprächen mit ihm erfährt, desto mehr nehmen ihre Zweifel an der Schuld des Angeklagten zu. Der Aufsehen erregende Indizien-Prozess gegen einen Pastor aus Niedersachsen, der angeklagt worden war, seine Frau umgebracht zu haben und 1997 wegen Totschlags verurteilt wurde, lieferte den Ausgangspunkt für den Fernsehfilm 'Mord im Haus des Herrn', der sich fiktional mit den Themen Schuld, Sühne und Glauben auseinandersetzt, die der Fall aufgeworfen hat. Regisseur Görlitz bleibt dabei ein neutraler Beobachter, der in Rückblenden das Leben des Pastors Revue passieren lässt. Mit Rudolf Kowalski sowie Julia Jäger, Ulrike Kriener, Barbara Auer und Birge Schade in den Hauptrollen fand Görlitz eine hochkarätige Besetzung für das Drama.

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