Mit dem Zug durch Irland

Mit dem Zug durch Irland

Irland ist ein klassisches Reiseziel mit sanften Hügeln, fruchtbaren grünen Wiesen, zerklüfteten Küsten, malerischen Städtchen - und einem perfekten Schienennetz, auf dem sowohl historische Dampfzüge als auch moderne Bahnen verkehren. Was also liegt näher, als Irland im Zug zu entdecken? Ausgehend von Dublin führt die Filmreise im Uhrzeigersinn durch das Herz Irlands. Entlang der Ostküste kommt Filmautor Alexander Schweitzer in ein kleines Dorf in den Wicklow Mountains. Hier werden noch heute in der ältesten Weberei Irlands schönste Schals hergestellt. In Waterford besteigt Schweitzer einen Dampfzug und lässt sich Irlands Bahngeschichte um die Nase wehen. Züge brachten auch Auswanderer in die Hafenstadt Cobh. Hier ging die Titanic das letzte Mal vor Anker. Die Reise führt weiter in den Süden Irlands. Die Dingle-Halbinsel gehört zu den schönsten Gegenden Irlands, und in den Gewässern davor fühlt sich seit 31 Jahren der Delfin Fungi sehr wohl. Schweitzer fährt weiter nach Galway, einer Studentenstadt, die neben einer ausgeprägten Pubkultur auch ein anderes Erbe pflegt: Hier soll James Lynch seinen Sohn erhängt haben. Vorbei an riesigen Torffeldern kommt Schweitzer in die Mitte der grünen Insel. In der Nähe von Athlone besucht er die wohl schönste Klosterruine Irlands Clonmacnoise. Nicht weit davon entfernt lädt noch die Kilbeggan Distillery ein. Sie ist die Dienstälteste Whiskey-Distillery Irlands und nur einen Katzensprung entfernt von Dublin.

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