Marokko und die Schätze der Berber

Marokko und die Schätze der Berber

Tausende von Kilometern legen sie Jahr für Jahr zurück, kurven über steile Straßen hinauf in den Hohen Atlas oder fahren über holperige Pisten in die Wüste Sahara: Der Händler Mohamed Benayha und seine Frau Fana sind unterwegs, immer auf der Suche nach den Berberschätzen Marokkos: den handgewebten und geknüpften Teppichen, dem alten Silberschmuck, den schönen Türen. In Marrakesch bietet er seine gefundenen Schätze dann an - im Souk, dem Zentrum der Stadt mit seinen engen Gassen voller Läden und Geschäfte. Die Dokumentation 'Marokko und die Schätze der Berber' begleitet den Händler Mohamed Benayha und seine Frau Fana auf ihren Einkaufstouren in abgeschiedene Orte, in Dörfer, in denen es weder fließendes Wasser noch Strom oder Heizung gibt. Vor allem für die Frauen ist das Leben dort hart und entbehrungsreich. Alles machen sie per Hand: Brot backen, Wäsche waschen, Holz sammeln, Wolle spinnen, Teppiche knüpfen. Für viele Frauen ist der fahrende Händler Benayha die einzige Möglichkeit, ein bisschen Geld zu verdienen.

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