Mario Bava

Mario Bava

Künstlerporträt 

Mario Bava, Meister des Visuellen, setzte den Schwerpunkt seiner Arbeit auf das Horror-Genre. Filme wie "Planet der Vampire" (1965) gelten als Inspirationsquelle für Kultregisseure wie Ridley Scott. In diesem Film landen die zwei Raumschiffe Galliot und Argos auf einem nebelüberfluteten Planeten und werden unmittelbar nach der Landung mit einer merkwürdigen fremden Macht konfrontiert, die ihrer Besatzung kurzzeitig den eigenen Willen raubt und erste Tote fordert. Als einige wieder zum Leben erwachen, beginnt eine Schlacht der Spezies: Menschen versus Vampire. Auch in "Die toten Augen des Dr. Dracula" (1966) bleibt Bava dem Übernatürlichen treu. Der Arzt Paul Eswai und Inspektor Kruger kommen in ein kleines Dorf, um eine unheimliche Todesserie aufzuklären. Bald stellt sich heraus, dass die Ursache der Geist eines siebenjährigen, rachsüchtigen Mädchens ist, das die Einwohner zuerst in den Wahnsinn und dann in den Tod treibt. Mit "Gefahr: Diabolik!" (1967) geht es weg vom Horror hin zum Actionfilm. Ein unbekannter Verbrecher, der unter dem Namen Diabolik sein Unwesen treibt, führt ein extravagantes Leben im Untergrund. Sowohl der Regierung als auch der Mafia ist er ein Dorn im Auge und wird in eine Falle gelockt. "Baron Blood" (1972) wiederum handelt von Peter Kleist, der während einer Studienpause seine Familiengeschichte in Österreich erforscht. Dabei stößt er auf das - von der Bevölkerung so genannte - "Schloss des Teufels", in dem einst sein Ahne Blutbaron Otto von Kleist lebte. Unbeabsichtigt erwecken Peter und eine Studentin ihn wieder zum Leben.

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