Maria Theresia

Maria Theresia

Bereits als Kind hat sich Maria Theresia in Franz Stephan von Lothringen verliebt. Doch da dem Haus Habsburg ein männlicher Erbe fehlt, wird nun nach einem mächtigeren Heiratskandidaten gesucht, der an ihrer Seite regieren soll. Eine Frau scheint als Herrscherin undenkbar.

Prinz Eugen schwebt Kronprinz Friedrich von Preußen vor. Zwar ist der Protestant, doch die Verbindung zwischen Habsburg und Preußen würde das Machtgefüge Europas neu ordnen und Österreich den Frieden sichern.

Als die preußische Delegation in Wien eintrifft, macht Maria Theresia aus ihrer Abneigung keinen Hehl. Dadurch als Heiratskandidatin in ganz Europa diskreditiert, schlägt ihr Beichtvater ihr vor, ins Kloster zu gehen und den Weg für ihre Schwester frei zu machen.

Heimlich lässt sich Maria Theresia in die Regeln der Staatskunst einführen. Dadurch erfährt sie von der sogenannten Pragmatischen Sanktion, dank derer auch eine Frau auf den Habsburger Thron gelangen kann. Und sie fasst einen Plan, wie sie Franz Stephan heiraten kann, ohne das europäische Machtgefüge zu gefährden. Frankreich würde zustimmen, wenn Franz Stephan bei ihrer Heirat Lothringen an es abtritt und zum Ausgleich die Toskana erhält. Beeindruckt von Maria Theresias Entschlossenheit, lenkt Karl ein. Franz Stephan bekennt seine Liebe zu Maria Theresia vor dem versammelten Hofstaat und akzeptiert letztendlich die harten Bedingungen.

Zu Karls Enttäuschung sind seine ersten beiden Enkelkinder Mädchen. Der gesamte Hof fürchtet, dass sich das Schicksal wiederholen und Maria Theresia ein männlicher Thronfolger verwehrt bleiben könnte. Um sich dem Druck des Hofes zu entziehen, siedelt die junge Familie in die Toskana über. Ihre sorglosen Tage sind jedoch gezählt, als ihnen die Nachricht von Karls Tod überbracht wird.

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