mareTV: Korsika - die wilde Schöne

mareTV: Korsika - die wilde Schöne

Korsika ist mehr als eine Mittelmeerinsel. Mit traumhaften Stränden, über 2.000 Meter hohen Berggipfeln und einer eigenwilligen, wilden Landschaft ist sie eher ein kleiner Kontinent. In der Antike nannten die Griechen das Eiland 'Kalliste': die Schönste. Stolz sind die Korsen, eigenwillig und zäh. So wie die Postbeamtin Antoinette. Nur ein paar Briefe, Zeitungen und Postwurfsendungen landen in ihrer Dienststelle, und jeden zweiten Tag ein Päckchen. Trotzdem ist Antoinette von früh bis spät auf den Beinen. Denn ihr Zustellbezirk ist Girolata, von der Landseite unzugänglich, in einer Bucht gelegen. Der Weg dorthin ist lang. Die kleine Inselbahn ist seit Jahrzehnten eine korsische Institution. Alle Versuche des französischen Verkehrsministeriums, den Betrieb einzustellen, scheiterten am Widerstand der Insulaner. Von den Beschäftigten arbeiten viele nur halbtags: Am Vormittag pendelt Jaques als Schaffner auf der Strandstrecke zwischen L´Île Rousse und Calvi, nachmittags kümmert er sich um seine Schafe in den Bergen. Der kleine Zug braucht für die 21 Kilometer auf holprigem Gleisbett eine halbe Stunde - die Korsen nennen ihn liebevoll 'TGV': Train de Grande Vibration. Am Etang de Diane, einem Meeresbecken an der Ostküste, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Hier gehen die Fischer auf Aal. Mit ihren kleinen offenen Booten fahren sie jeden Morgen vorbei an einer von den Römern nur aus Austernschalen aufgeschütteten Insel. Ganz im Norden der Insel trifft 'mareTV' auf die unerschrockenen Rettungsschwimmer von Bastia, um dann am Südzipfel in die schillernde Jetset-Welt des spektakulären Felsenortes Bonifacio und der vorgelagerten Milliardärsinsel Île de Cavallo einzutauchen. 'mareTV' ist eine Koproduktion mit der Zeitschrift 'mare'.

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