makro: USA - Partner oder Gegner?

makro: USA - Partner oder Gegner?

Der Wohlstand in Deutschland wäre ohne die Milliardenhilfe der USA nach dem 2. Weltkrieg nicht möglich gewesen. Heute sind beide Länder ebenbürtig und Rivalen in der Wirtschaft. US-Bürger kaufen jedes Jahr allein mehr als 1 Million deutsche Autos. VW hat eine Milliarde Dollar in seine neue Fabrik in Tennessee investiert. 2.000 Arbeitsplätze entstanden im jobarmen Süden. Der deutsche Arbeitsmarkt wird inzwischen als Modell für die USA gepriesen. Vorherrschendes Thema im US-Wahlkampf ist die Massenarbeitslosigkeit, die US-Präsident Barack Obama nicht in den Griff bekommen hat. Dürften jedoch die Deutschen über eine zweite Amtszeit abstimmen, wäre seine Wiederwahl gesichert. Denn in einer aktuellen Umfrage sprachen sich 86 Prozent der Deutschen für Obama aus, nur sieben Prozent für den Herausforderer Mitt Romney. Die USA stellen nach Frankreich den größten Exportmarkt für Deutschland dar. Umgekehrt ist der deutsche Markt für die Amerikaner die drittwichtigste Exportadresse der Welt. In den USA sind mehr als 3.000 deutsche Unternehmen aktiv, fast genauso viele US-Firmen in Deutschland. Das sind insgesamt 1,5 Millionen Arbeitsplätze. 'makro' beleuchtet die deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen angesichts der US-Präsidentenwahl.

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