makro: Schifffahrt in Schieflage

makro: Schifffahrt in Schieflage

Die weltweite Containerschifffahrt steckt seit der Finanzkrise 2008 in der Krise. Nur langsam bauen sich die riesigen Überkapazitäten ab. Viel zu viele Schiffe wurden gebaut, auch weil Banken und Privatanleger fast alles finanzierten. So parken Containerschiffe leer auf den Weltmärkten und Frachtraten liegen am Boden. 400 deutsche Reeder gibt es noch. Jedes dritte Containerschiff auf der Welt gehört ihnen. Um die Krise zu überleben, müssen aber viele Kleine in Zukunft bei den Großen andocken. Die deutsche Werftindustrie kann gegen die übermächtige Konkurrenz aus Korea, China und Japan kaum mehr etwas ausrichten. Eine Werft nach der anderen geht deshalb Pleite. Sinnbild der Krise war der Flaggenstreit beim 'ZDF-Traumschiff'. Aus Kostengründen sollte die MS Deutschland unter der Flagge Maltas segeln. Am Ende bleibt die deutsche Flagge, aber auch die Angst vorm Untergang einer traditionsreichen Branche in Deutschland. Das 3sat-Wirtschaftsmagazin 'makro' berichtet über Versuche, die deutsche Schiffahrtsindustrie zu retten - an Land und auf hoher See.

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