Machtkampf in Venezuela - Welcher Weg führt aus der Krise?

Machtkampf in Venezuela - Welcher Weg führt aus der Krise?

Venezuela kommt nicht zur Ruhe. Mehr als vier Millionen Menschen sind inzwischen in Nachbarstaaten geflohen, es fehlt an Grundnahrungsmitteln und Medikamenten. Eine der schlimmsten Versorgungs- und Staatskrisen in der Geschichte des Landes stürzt große Teile der Bevölkerung in Armut und destabilisiert das marode politische System weiter. Amtsinhaber Nicolás Maduro und Oppositionsführer Juan Guaidó, selbsternannter und von verschiedenen Ländern anerkannter Präsident Venezuelas, kämpfen um die politische Vormachtstellung. Internationale Kräfte wie die USA und Russland versuchen, die Situation für sich zu nutzen. Aus Angst vor Einflussnahme blockierte die Regierung daher Lieferungen von Hilfsgütern, was die humanitäre Krise weiter zuspitzte.

Welcher Weg könnte Venezuela aus der Krise führen? Darüber diskutiert Moderatorin Julia-Niharika Sen mit Prof. Dr. Sabine Kurtenbach (Komm. Direktorin des GIGA Instituts für Lateinamerika-Studien), Xenia Böttcher (ARD-Korrespondentin) und Kai Küstner (ehemaliger ARD-Korrespondent). Sie werden die Krise in Venezuela aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten, Einblicke in die Forschungspraxis und die Berichterstattung vor Ort geben und persönliche Erfahrungen schildern. Gemeinsam analysieren sie nicht nur die Situation im Land selbst, sondern auch die internationalen Reaktionen und die Auswirkungen auf die gesamte Region.

Bewertung

0,0   0 Stimmen