Lüg weiter, Liebling

Lüg weiter, Liebling

Martha, Ende 50, wohlhabende Witwe, lebt mit ihrer leicht verwirrten Mutter Guggi in einer Münchener Nobelvilla. Sie kümmert sich etwas gelangweilt um die anstrengende fünfjährige Enkelin Melanie und ihre vor kurzem vom Ehemann verlassene Tochter Judith. Werner, ein Bekannter ihres verstorbenen Mannes, verwaltet Marthas beträchtliches Vermögen und würde zu gerne auch Zugang zu ihrem Herzen finden. Ein von Marthas Hund zerbissenes Sakko führt die reiche Dame in die Arme des gescheiterten Hape, der sich ihr in dieser Notsituation als Diplomat in geheimer Mission vorstellt. Hape hat gerade seinen Vater unter die Erde gebracht und festgestellt, dass er enterbt wurde und seine Schulden nicht wird bezahlen können. Sohn Rudi, ein umtriebiger Taugenichts, der im Auffinden von gutdotierten Hilfsjobs Meister ist, stört das wenig. Denn Vater Hape solle besser seiner 68er-Natur treu bleiben - Geld braucht es dazu kaum. Hape weiß selbst nicht, was ihm widerfährt, als er Martha bei weiteren Treffen Lügengeschichten über seine streng geheime Arbeit auftischt und sie ihm für diverse Hilfsmittel hohe Summen zusteckt. Kein Zweifel, die elegante Schnepfe hat sich in ihn verliebt. Bei einem gemeinsamen Ausflug nach Nizza erwächst aus dem zarten Bündnis von Hape und Martha eine große, aufrichtige Liebe. Nun gibt es für Hape nur eine Lösung: Er muss Martha die Wahrheit sagen. Doch bevor sich ihm dazu Gelegenheit bietet, hat der skeptische Werner daheim in München alle Hebel in Bewegung gesetzt, um Hape zu enttarnen.

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