Lovelab - Von der Erforschbarkeit der Liebe

Lovelab - Von der Erforschbarkeit der Liebe

'Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand', behauptete der französische Philosoph Blaise Pascal. Aber was bleibt von der Liebe, wenn sie von der Wissenschaft seziert wird, wenn die Schmetterlinge im Bauch zu Balkendiagrammen verkommen, wenn die Achterbahn der Gefühle nüchternen Zahlen und Analysen zum Opfer fällt? Wird der Tropfen Liebe etwa im Ozean Verstand untergehen? Oder ist es am Ende gar nicht so leicht, die Liebe zu erforschen? Im Film Lovelab führt im Rahmen einer fiktiven Handlung ein Presenter (Felix Hellmann), eine Art moderner Amor durch die Liebesforschung. Begleitet wird er von seiner Assistentin (Demet Gül). Beide treibt die Frage an, warum die Liebe so flüchtig ist. Auf der Basis wissenschaftlicher Beobachtungen, Experimente und Hirnuntersuchungen gehen sie folgende Fragen nach: Wie präzise lässt sich das Schicksal einer Liebe vorhersagen? Handelt es sich bei der Partnerwahl nur um ein Tauschgeschäft? Unter welchen Umständen steigt die Gefahr sich zu verlieben? Und ist die Liebe in Wahrheit nur ein Hirngespinst? Im Laufe des Films erschließt sich dem Zuschauer nach und nach, welche Fragen die Wissenschaftler überhaupt zu beantworten vermögen. Denn so einiges an der Liebe wird wohl auch weiterhin rätselhaft bleiben. Der scheinbare Gegensatz zwischen Gefühl und Verstand spiegelt sich in 'Lovelab' auch in der Wahl des Genres wieder.

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