Le Mans

Le Mans

Der Rennfahrer Michael Delaney steht kurz davor, seine Karriere zu beenden. Zu tief sitzt der Schock nach dem Tod seines Freundes und Kollegen Piero durch einen Unfall, den Michael verursachte. Das Unglück geschah 1969 während des berühmten 24-Stunden-Rennens von Le Mans. Ein Jahr später ist sich Michael unschlüssig, ob er mit seinem Porsche 917 erneut an den Start gehen soll. Auch seine Freundin Lisa, die Ex-Gattin des verstorbenen Piero, würde den Rücktritt Michaels befürworten. Lisa und Michael verlieben sich ineinander. Eine Teilnahme Michaels wird immer unwahrscheinlicher. Am Ende jedoch setzt sich Michaels sportlicher Ehrgeiz durch. Er will seinen großen Rivalen Erich Stahler besiegen. Der Deutsche fährt einen Ferrari 512S. Zwischen den Automobilherstellern Porsche und Ferrari herrscht ein erbitterter Kampf um die Vormachtstellung auf dem Sportwagen-Sektor. Die Neuausgabe des 24-Stunden-Rennens von Le Mans ist an Härte und Dramatik nicht zu überbieten.

Ursprünglich wollte Hollywood-Legende Steve McQueen einen Dokumentarfilm über das 24-Stunden-Autorennen in Le Mans herstellen. Doch dann gerieten die Aufnahmen der Fahrtszenen derart spektakulär, dass sich der motorsportbegeisterte US-Schauspieler dazu entschloss, diese in eine Spielfilmhandlung einzubauen. Wegen seiner eindrucksvollen Bilder, dem rasanten Schnitt und der stimmigen Atmosphäre wurde "Le Mans", inszeniert von Lee H. Katzin, zu einem der gelungensten Rennsportfilme überhaupt. Steve McQueen interpretiert Michael Delaney, sein Kontrahent Erich Stahler wird von "Bergdoktor" Siegfried Rauch dargestellt. Die Filmmusik komponierte der dreifache Oscargewinner Michel Legrand ("Yentl").

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